Vom Autohaus zum intelligenten Energiemanagement: Dyness STACK280 bei Autohaus Almtal in Österreich
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2026-09-24
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Dyness
Steigende Stromkosten und der zunehmende Ausbau der Elektromobilität stellen Autohäuser vor immer komplexere Anforderungen an ihre Energieversorgung. Neben Beleuchtung und Showroom benötigen insbesondere Werkstätten zuverlässig hohe Leistungen für Maschinen und technische Anlagen. Gleichzeitig sorgen immer mehr Elektrofahrzeuge für einen zusätzlichen Energiebedarf durch Ladeinfrastruktur.
Das Autohaus Almtal in Scharnstein, Österreich, setzt deshalb auf ein Dyness STACK280 Energiespeichersystem mit 917,5 kWh Gesamtkapazität. Die Anlage besteht aus acht Clustern mit jeweils acht Batteriemodulen und schafft eine skalierbare Grundlage für den täglichen Betrieb des Autohauses sowie für den wachsenden Energiebedarf im Bereich Elektromobilität.

Herausforderung: Hohe und schwankende Lasten effizient steuern
In einem Autohaus, das Fahrzeugverkauf, Werkstattbetrieb und Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge an einem Standort vereint, kann der Stromverbrauch im Tagesverlauf erheblich schwanken.
Während Beleuchtung, Showroom und technische Anlagen eine kontinuierliche Grundlast verursachen, entstehen durch Maschinen in der Werkstatt deutlich höhere Leistungsspitzen. Kommen mehrere Ladevorgänge von Elektrofahrzeugen hinzu, steigt der Leistungsbedarf innerhalb kurzer Zeit zusätzlich an.
Ein Ausbau des Netzanschlusses ist jedoch häufig mit hohen Infrastrukturkosten und langen Planungs- und Umsetzungszeiten verbunden. Für Unternehmen wie Autohaus Almtal geht es deshalb nicht nur darum, ausreichend Energie zur Verfügung zu haben. Entscheidend ist vielmehr, wann und wie Energie genutzt wird – und wie sich dabei Kosten optimieren lassen, ohne die Betriebssicherheit einzuschränken.

Die Lösung: 917,5 kWh flexible Speicherkapazität
Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, wurde bei Autohaus Almtal ein Dyness STACK280 mit einer nominalen Gesamtkapazität von 917,5 kWh, verteilt auf acht Cluster, installiert.
Das System kann überschüssigen Solarstrom zwischenspeichern und die gespeicherte Energie zu Zeiten mit höherem Verbrauch wieder zur Verfügung stellen. Dadurch lässt sich der Energiebezug gezielt aus teuren Lastspitzen heraus verlagern.
Auch bei gleichzeitigem Laden mehrerer Elektrofahrzeuge oder einem erhöhten Leistungsbedarf in der Werkstatt kann der Speicher zusätzliche Leistung bereitstellen und so den Netzanschluss entlasten.
Mit einem maximalen kontinuierlichen Lade- und Entladestrom von 200 A pro Cluster bietet die Konfiguration mit acht Clustern eine hohe Leistungsflexibilität für gewerbliche Anwendungen. Erzeugung, Speicherung und Verbrauch lassen sich damit wesentlich flexibler aufeinander abstimmen.

Dyness STACK280: Wenn Energiespeicherung zum wirtschaftlichen Faktor wird
Der STACK280 wurde für kleinere gewerbliche und industrielle Anwendungen entwickelt, bei denen Skalierbarkeit, eine effiziente Installation und ein zuverlässiger Betrieb im Mittelpunkt stehen.
Durch die rackfreie, stapelbare Bauweise lässt sich das System vergleichsweise einfach installieren und flexibel erweitern. Bis zu zwölf Cluster können parallel betrieben werden, wodurch sich Speichersysteme mit einer Kapazität von mehr als 2 MWh realisieren lassen.
Für Autohaus Almtal bietet die installierte Konfiguration mit 917,5 kWh bereits heute eine hohe Speicherkapazität und gleichzeitig ausreichend Spielraum für einen künftig steigenden Energiebedarf – beispielsweise durch den weiteren Ausbau der Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge.
Darüber hinaus eröffnet der Speicher konkrete Möglichkeiten zur Optimierung der Energiekosten.
Ein Rechenbeispiel: Wenn das System pro Jahr 100 bis 200 Vollzyklen zur gezielten zeitlichen Verschiebung des Energiebezugs nutzt und dabei eine Preisdifferenz von 0,08 bis 0,15 Euro pro kWh zwischen günstigen und teuren Bezugszeiten ausgenutzt werden kann, ergibt sich ein theoretisches jährliches Optimierungspotenzial von rund 7.000 bis 26.000 Euro. Systemverluste und weitere betriebliche Faktoren sind dabei noch nicht berücksichtigt.
Die tatsächliche Einsparung hängt unter anderem von der PV-Erzeugung am Standort, dem individuellen Lastprofil, dem Stromtarif sowie der jeweiligen Betriebsstrategie ab.
Damit ist der Energiespeicher weit mehr als eine reine Backup-Lösung. Er wird zu einem aktiven Instrument für Lastspitzenmanagement, die bessere Nutzung erneuerbarer Energien und die zukünftige Planung der Ladeinfrastruktur.
Auch beim Thema Sicherheit und Langlebigkeit ist der STACK280 auf den gewerblichen Dauerbetrieb ausgelegt. Das System verfügt über ein intelligentes Aerosol-Feuerlöschsystem, das Brandrisiken innerhalb von fünf Sekunden erkennen und eindämmen kann. Eine Lebensdauer von mehr als 8.000 Zyklen sowie eine 10-jährige Garantie unterstützen einen langfristigen und zuverlässigen Betrieb.

Mehr Flexibilität für die Energieversorgung von Autohaus Almtal
Mit der Integration des Dyness STACK280 entwickelt Autohaus Almtal seine Energieversorgung von einem überwiegend netzabhängigen Modell hin zu einem deutlich flexibleren Energiemanagement.
Die Speicherlösung hilft dabei, teure Lastspitzen zu reduzieren, erneuerbare Energie besser zu nutzen, hohe Lasten aus Werkstatt und Ladeinfrastruktur abzufangen und den bestehenden Netzanschluss zu entlasten. Gleichzeitig schafft die skalierbare Systemarchitektur eine solide Grundlage für die weitere Elektrifizierung des Standorts, wenn die Zahl der Elektrofahrzeuge und damit auch der Energiebedarf in Zukunft weiter steigen.
Immer mehr Gewerbebetriebe stehen vor der Herausforderung steigender Stromkosten und zunehmend komplexer Lastprofile. Das Projekt bei Autohaus Almtal zeigt, wie ein skalierbares Energiespeichersystem dazu beitragen kann, Energie nicht mehr nur als laufenden Kostenfaktor zu betrachten, sondern aktiv zu steuern und strategisch für den eigenen Betrieb zu nutzen.
